Was die Maschine kann, soll auch die Maschine machen!

Von Ralf Berti
Ergebnis Ist/Soll Vergleich - Vollvorlagen

Die Zukunft der Mediabranche: Automatisierung als Schlüssel zur Effizienz
In der schnelllebigen Welt der Medien und Werbung ist der effiziente Umgang mit Ressourcen entscheidend für den Wettbewerbsvorteil. Ralf Berti beschreibt in seinem Ansatz zur hochgradigen Automatisierung im operativen Geschäft den grundlegenden Wandel, der erforderlich ist, um den Herausforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden. Der Satz "Was die Maschine kann, soll auch die Maschine machen" fasst die Philosophie hinter dieser Veränderung prägnant zusammen und zeigt, wie Automation nicht nur Kosten spart, sondern auch Freiräume für kreativere und wertschöpfende Tätigkeiten schafft.

Vollautomatisierung als Game-Changer

Ein herausragendes Beispiel ist der Einsatz einer sogenannten Vollvorlage, bei der ein Automatismus entwickelt wurde, der den Tätigkeitsaufwand von bis zu 67 Arbeitsschritten auf null reduziert. Diese vollautomatisierte Bearbeitung ermöglicht es, Anzeigen druckreif zu erstellen, ohne dass ein aufwändiger Satzprozess nötig ist. Angesichts der Tatsache, dass Vollvorlagen heute über 50 % des gesamten Anzeigenvolumens ausmachen, wird die Relevanz dieser Innovation deutlich.

Prozessaktivitäten - Vollvorlagen

Take it from the old world and invest it in the new world
Eliminierung nicht wertschöpfender Tätigkeiten

Die Herausforderung für die Mediabranche besteht darin, konsequent nicht wertschöpfende Tätigkeiten zu eliminieren. Durch die Identifikation und Ausschaltung dieser Tätigkeiten kann der Fokus auf kreative und strategische Aufgaben gerichtet werden. Der Ansatz, „take it from the old world and invest it in the new world“, beschreibt die Notwendigkeit, Ressourcen neu zu verteilen und damit die gesamte Wertschöpfungskette zu optimieren.

Prozessaktivitäten - Vollvorlagen - Best in Class

Wettbewerbsfähigkeit durch digitale Transformation

In einer Zeit, in der digitale Lösungen und automatisierte Prozesse nicht mehr wegzudenken sind, ist die Implementierung dieser Prinzipien unerlässlich. Unternehmen, die in der Lage sind, sich schnell und effizient an neue Technologien anzupassen, werden diejenigen sein, die langfristig erfolgreich sind. In der heutigen Mediabranche bedeutet das, den Mut zu haben, bestehende Prozesse zu hinterfragen und mit modernen Technologien wie Robotic Process Automation (RPA) und Lean-Prinzipien neue Wege zu gehen.

Kreative Freiräume schaffen

Der Umstieg auf automatisierte Prozesse ermöglicht es den Mitarbeitern, Zeit und Energie in kreative Projekte zu investieren, die echten Mehrwert für das Unternehmen schaffen. Während Maschinen die Routineaufgaben übernehmen, können kreative Köpfe neue Ideen entwickeln, innovative Kampagnen planen und strategische Entscheidungen treffen, die das Unternehmen voranbringen. 

Die Aussage "Was die Maschine kann, soll auch die Maschine machen" ist im Kontext der Mediabranche nicht nur ein eingängiger Slogan, sondern ein zentraler Leitsatz für die kommende Ära der Automatisierung. Der bewusste Einsatz von Technologien zur Eliminierung ineffizienter Prozesse wird entscheidend sein, um im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig zu bleiben. Die erfolgreiche Transformation hängt von der Bereitschaft ab, Veränderungen anzunehmen und neue, effizientere Wege der Zusammenarbeit zu finden. Entwickeln wir also die Technologien weiter, die uns helfen, die Prozesse zu optimieren, um mehr Raum für kreatives Denken und Innovation zu schaffen. Die Zukunft gehört denjenigen, die bereit sind, in diese neue Welt zu investieren.