QIRA – Technische Innovation, die sich dem Prozess anpasst

Qira – das innovative KI-Lektorat
Keine neue Insellösung, sondern intelligente Qualität direkt im bestehenden Workflow
Digitalisierung ist nicht automatisch Innovation. Eine neue Software einzuführen, einen weiteren Zugang zu schaffen oder einen zusätzlichen Arbeitsschritt in einen bestehenden Prozess einzubauen, macht eine Organisation noch lange nicht effizienter. Im Gegenteil: Viele Unternehmen haben über Jahre immer neue Systeme, Anwendungen und Tools ergänzt. Jedes für sich kann sinnvoll sein. In Summe entstehen daraus jedoch häufig komplexe Systemlandschaften, zusätzliche Schnittstellen und neue manuelle Übergaben.
Genau deshalb haben wir QIRA anders gedacht. QIRA – Quality Intelligence & Review Automation – ist keine zusätzliche Softwarewelt, in der Mitarbeitende künftig arbeiten müssen. QIRA ist eine technische Innovation, die sich in vorhandene Prozesse, Anwendungen und Systemlandschaften integrieren lässt. Anschlussfähig, integrierbar, mehrsprachig und automatisiert – und konsequent aus der Praxis heraus entwickelt.
Denn unser Anspruch bei HSH Innovations ist nicht, Technologie um der Technologie willen einzusetzen. Unser Anspruch ist, Prozesse einfacher, schneller und qualitativ besser zu machen. Weitere Informationen zu QIRA, den Funktionen und Einsatzmöglichkeiten finden Sie direkt auf unserer Produktseite unter https://hsh-innovations.de/qira.
Das Problem liegt häufig nicht im System, sondern zwischen den Systemen
In vielen Unternehmen entstehen heute bereits hochprofessionelle digitale Produkte: Anzeigen, Magazine, Zeitungsseiten, Amts- und Mitteilungsblätter, Kataloge, PDF-Dokumente, redaktionelle Inhalte, Manuskripte oder Kundeninformationen. Doch bevor diese Produkte veröffentlicht oder produziert werden können, beginnt häufig ein aufwendiger Prüfprozess.
Stimmt der Preis? Ist die Telefonnummer richtig? Wurde die aktuellste Kundeninformation berücksichtigt? Sind alle Pflichtangaben vorhanden? Entspricht der Text den Hausregeln? Ist die Schreibweise eines Produktnamens korrekt? Wurde eine Änderung aus der letzten E-Mail tatsächlich übernommen? Oder befindet sich vielleicht noch ein Textbestandteil aus einer älteren Vorlage im Dokument?
Genau an diesen Stellen entsteht heute in vielen Unternehmen erheblicher manueller Aufwand. Mitarbeitende vergleichen E-Mails, PDFs, Tabellen, Auftragsinformationen und die fertige Datei miteinander. Und dabei geht es häufig nicht um ein einzelnes Dokument, sondern um viele Produkte pro Tag.
Das Problem dabei: Viele Fehler sind nicht spektakulär, aber sie sind teuer. Ein falscher Preis, eine fehlende Pflichtangabe, eine veraltete Telefonnummer oder ein übersehener Satz aus einer Vorlage können im fertigen Produkt erhebliche Folgen haben. Oftmals ist jeder einzelne Bestandteil für sich sogar korrekt geschrieben – er entspricht nur nicht dem Auftrag. Genau hier setzt QIRA an.
QIRA versteht Qualität anders
Eine klassische Rechtschreibprüfung betrachtet einen Text. QIRA betrachtet den Kontext. Das ist ein entscheidender Unterschied. QIRA kann Kundenmaterial auslesen und daraus prüfbare Vorgaben ableiten. Anschließend wird das fertige Produkt gegen genau diese Vorgaben geprüft.
Aus einem Kundenauftrag können Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenkommen, beispielsweise aus E-Mails und Anhängen, Word-Dokumenten, PDFs, Tabellen, Bildern, Fotos, Scans, Briefings oder vorhandenen Auftragsinformationen. QIRA kann diese Informationen aus bestehenden Auftragsordnern, DAM-Systemen oder anderen Systemumgebungen übernehmen und die relevanten Vorgaben strukturiert zusammenführen.
Damit wird aus einer klassischen Textkontrolle eine intelligente Qualitätsprüfung. Soll und Ist werden miteinander verbunden. Wenn beispielsweise im Kundenmaterial ein Aktionspreis von 24.900 Euro genannt wird, im fertigen Motiv jedoch 24.990 Euro steht, erkennt eine reine Rechtschreibprüfung keinen Fehler. Beide Zahlen sind korrekt geschrieben. QIRA erkennt dagegen die Abweichung zum Auftrag. Genau darin liegt ein wesentlicher Unterschied.

Nicht raten, sondern transparent nachfragen
Eine gute technische Lösung darf nicht einfach Entscheidungen treffen, wenn die Grundlage dafür fehlt. Deshalb ist ein weiterer Grundgedanke von QIRA besonders wichtig: Bei widersprüchlichen Informationen wird nicht geraten.
Nennt beispielsweise eine erste Kundenmail eine Veranstaltungszeit von 10 Uhr und ein späterer Nachtrag 11 Uhr, erkennt QIRA diesen Widerspruch. Die Entscheidung darüber, welche Information gilt, bleibt beim Menschen. Diese Entscheidung kann anschließend als Vorgabe für die weitere Prüfung dienen.
Das entspricht exakt unserem Verständnis von sinnvoll eingesetzter künstlicher Intelligenz: Was die Maschine kann, soll die Maschine machen. Was eine menschliche Entscheidung benötigt, bleibt eine menschliche Entscheidung. Technologie unterstützt, aber der Mensch behält die Verantwortung.
Hausregeln werden zu digitalem Qualitätswissen
Fast jedes Unternehmen verfügt über eigene Qualitätsstandards. Doch häufig befinden sich diese Standards nicht an einer zentralen Stelle. Ein Teil steht in Styleguides, ein anderer Teil in Arbeitsanweisungen und vieles existiert ausschließlich im Wissen erfahrener Mitarbeitender.
„Das schreiben wir bei uns immer so.“ „Diese Formulierung verwenden wir nicht.“ „Die Telefonnummer wird bei uns so gegliedert.“ „Dieser Markenname darf nur in dieser Schreibweise erscheinen.“ „Bei unseren Anzeigen muss diese Pflichtangabe immer enthalten sein.“
Dieses Wissen lässt sich mit QIRA systematisch nutzbar machen. Eigene Hausregeln, Pflichtangaben und Qualitätsmerkmale können hinterlegt und kontinuierlich ergänzt werden. Eine Regel könnte beispielsweise lauten: „Unser Markenname schreibt sich HSH Innovations.“ QIRA berücksichtigt diese Vorgabe anschließend bei den entsprechenden Prüfungen.
Damit entsteht Schritt für Schritt ein organisationsspezifisches digitales Qualitätswissen – nicht theoretisch, sondern direkt im Arbeitsprozess.
Keine Insellösung: QIRA integriert sich in bestehende Systemlandschaften
Für uns ist genau das einer der entscheidenden Punkte. Unternehmen brauchen nicht noch mehr Insellösungen. Sie brauchen technische Innovationen, die vorhandene Systeme intelligenter miteinander verbinden und bestehende Prozesse verbessern.
Deshalb kann QIRA auf unterschiedlichen Wegen in vorhandene Arbeitsabläufe integriert werden. In Produktionsumgebungen kann QIRA beispielsweise direkt in Adobe InDesign genutzt werden. Das bedeutet: kein zweites Programm und kein permanenter Wechsel zwischen unterschiedlichen Anwendungen. Die Prüfung findet dort statt, wo gearbeitet wird. Texte können geprüft und Korrekturen direkt im Dokument übernommen werden.
Das Entscheidende dabei ist: QIRA ergänzt den bestehenden Prozess, statt ihn durch eine neue Softwarewelt zu ersetzen.
Nicht jedes Unternehmen arbeitet jedoch mit InDesign und nicht jedes Dokument entsteht im selben System. Deshalb kann QIRA auch über automatisierte PDF-Prozesse eingesetzt werden. Der Gedanke dahinter ist bewusst einfach: PDF übergeben, Prüfung durchführen, Korrekturhinweise bereitstellen. So kann QIRA auch dort eingesetzt werden, wo die zugrunde liegende Software völlig unterschiedlich ist.
Dadurch wird die Technologie deutlich breiter einsetzbar. QIRA setzt nicht voraus, dass zunächst die gesamte vorhandene Systemlandschaft verändert werden muss. Genau das verstehen wir unter echter Anschlussfähigkeit.
QIRA arbeitet dort mit, wo heute bereits gearbeitet wird
Der nächste konsequente Schritt ist die Integration in bestehende System- und Auftragslandschaften. QIRA kann Informationen aus vorhandenen Auftragsordnern, DAM-Systemen oder anderen Systemumgebungen beziehen.
Das Ziel ist nicht: „Ab morgen arbeitet ihr in QIRA.“ Das Ziel lautet vielmehr: „QIRA arbeitet dort mit, wo ihr heute bereits arbeitet.“
Dieser Unterschied ist für uns wesentlich. Technologie muss sich möglichst intelligent in einen funktionierenden Prozess integrieren. Nicht der gesamte Prozess sollte sich einer neuen Technologie unterwerfen müssen. Genau daraus entstehen Akzeptanz, Geschwindigkeit und reale Effizienz.
Ein weiterer Vorteil dieser Architektur liegt darin, dass Qualitätsanforderungen nicht für jeden einzelnen Prozess neu aufgebaut werden müssen. Hausregeln und Pflichtangaben können über unterschiedliche Produktionswege hinweg verwendet werden. Ob ein Dokument direkt im Produktionsprozess geprüft wird oder über einen PDF-Workflow läuft: Die Qualitätslogik bleibt dieselbe.
Einmal definiertes Wissen kann damit über unterschiedliche Produktionswege hinweg genutzt werden. Das reduziert nicht nur Aufwand, sondern schafft vor allem Konsistenz.
Mehrsprachigkeit ist keine Zusatzfunktion, sondern Realität
Unternehmen kommunizieren längst nicht mehr ausschließlich in einer Sprache. Medienhäuser produzieren internationale Inhalte, Kommunen kommunizieren mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Industrieunternehmen arbeiten über Ländergrenzen hinweg und Verbände oder Organisationen veröffentlichen Dokumente für unterschiedliche Zielgruppen.
Deshalb ist QIRA mehrsprachig aufgebaut. Inhalte in unterschiedlichen Sprachen können geprüft und die entsprechenden Hinweise strukturiert dargestellt werden. Damit wird Mehrsprachigkeit nicht zu einem zusätzlichen Sonderprozess, sondern Bestandteil desselben Workflows.
Gerade für Medienhäuser, Kommunen, Verbände, Agenturen und international arbeitende Unternehmen ist das ein wesentlicher Vorteil. Sprachliche Vielfalt muss nicht mehr automatisch zusätzliche manuelle Prüfschritte erzeugen.
QIRA prüft mehr als Rechtschreibung
QIRA kann unterschiedliche Qualitätsdimensionen betrachten. Dazu gehören unter anderem Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Terminologie, Zahlen, Konsistenz, Stil, unternehmensspezifische Hausregeln, Pflichtangaben und Abweichungen zu konkreten Auftragsvorgaben.
Besonders bei exakten Werten wird bewusst eindeutig geprüft. Telefonnummern, Webadressen, Uhrzeiten oder Preise können gezielt mit vorhandenen Vorgaben abgeglichen werden. Hier geht es nicht um Interpretation. Entweder ein Wert stimmt mit der Vorgabe überein oder er stimmt nicht überein.
Gerade diese Verbindung aus sprachlicher Qualität und konkretem Soll-Ist-Abgleich macht QIRA zu deutlich mehr als einer klassischen Korrekturlösung.
Jeder Befund braucht eine nachvollziehbare Grundlage
Künstliche Intelligenz darf in sensiblen Produktionsprozessen keine Blackbox sein. Deshalb ist Nachvollziehbarkeit ein wesentlicher Bestandteil von QIRA.
Zu einer Vorgabe kann die entsprechende Quelle angezeigt werden. Zu einem erkannten Problem kann die Fundstelle dargestellt werden. Damit sieht der Anwender nicht nur, dass QIRA etwas als fehlerhaft oder abweichend erkennt, sondern kann nachvollziehen, warum dieser Befund entstanden ist, auf welcher Grundlage er basiert und woher die relevante Information stammt.
Der Mensch behält damit jederzeit die Kontrolle über die Entscheidung. Ein Vorschlag bleibt zunächst ein Vorschlag. Der Anwender entscheidet, ob eine Änderung übernommen oder verworfen wird.

Damit verbinden wir zwei Welten: die Geschwindigkeit und Ausdauer der Maschine mit der Entscheidungskompetenz des Menschen.
Oder in unserer HSH-Logik: Hardware · Software · Human. Erst wenn diese drei Faktoren intelligent zusammenspielen, entsteht wirkliche Effizienz. Neue Software allein verändert noch keinen Prozess. Erst das Zusammenspiel von Technologie, Organisation und Menschen erzeugt bessere Ergebnisse.
Technologie muss Arbeit reduzieren und darf keine neue Arbeit erzeugen
Auch Wartezeiten gehören für uns zur Verschwendung. Deshalb ist QIRA so konzipiert, dass Prüfungen automatisiert in bestehende Abläufe integriert werden können. Während die Analyse läuft, können Mitarbeitende weiterarbeiten. Das klingt zunächst nach einem technischen Detail, ist im täglichen Produktionsprozess aber entscheidend.
Eine technische Innovation ist nur dann hilfreich, wenn sie Prozesse beschleunigt und nicht neue Wartezeiten erzeugt.
Gleiches gilt für wiederkehrende Aufträge. Viele Produktionsprozesse bestehen nicht aus einmaligen Produkten. Anzeigen erscheinen mehrfach, Kampagnen laufen über mehrere Termine, Produkte werden in verschiedenen Varianten veröffentlicht und Regionalausgaben unterscheiden sich oftmals nur in einzelnen Bestandteilen.
Hier kann vorhandenes Wissen erneut genutzt werden. Der Prüfprozess muss nicht bei jedem Produktionslauf vollständig neu beginnen. Genau das entspricht unserem Verständnis von Automatisierung: Nicht denselben manuellen Aufwand immer wieder digital wiederholen, sondern vorhandenes Wissen intelligent weiterverwenden.
Für welche Unternehmen ist QIRA interessant?
QIRA wurde aus der Praxis komplexer Produktionsprozesse entwickelt. Die Denkweise dahinter ist jedoch nicht auf eine Branche begrenzt. Überall dort, wo Inhalte erstellt, geprüft, freigegeben und veröffentlicht werden, entsteht Potenzial.
Für Medienhäuser und Verlage kann QIRA beispielsweise bei Anzeigen, Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Magazinen, Beilagen oder redaktionellen Produkten eingesetzt werden. Kommunen und öffentliche Einrichtungen können Amtsblätter, Mitteilungsblätter, Bürgerinformationen und mehrsprachige Veröffentlichungen prüfen. Agenturen und Produktionsdienstleister können Kunden-PDFs, Kampagnenmaterialien und Publikationen in den Workflow einbinden.
Auch Industrieunternehmen profitieren bei Katalogen, Produktinformationen, Dokumentationen und wiederkehrenden Publikationen. Für Verbände und Organisationen kommen Mitgliederinformationen, Publikationen, Newsletter oder andere wiederkehrende Dokumente infrage. Ebenso kann QIRA bei Manuskripten und weiteren textintensiven Content- und Buchproduktionen eingesetzt werden.
Entscheidend ist deshalb nicht die Branche. Entscheidend ist der Prozess. Unsere Denkprinzipien kennen keine Branche, sondern Ergebnisse.
Technologie aus der Prozessperspektive entwickeln
Bei HSH Innovations beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit Prozessen, Organisation und operativer Exzellenz. Dabei begegnet uns immer wieder dasselbe Muster: Neue Software wird eingeführt, doch alte Prozesse bleiben bestehen. Zusätzlich entstehen neue Schnittstellen und am Ende haben die Menschen mehr Technologie, aber nicht unbedingt weniger Arbeit.
Genau deshalb entwickeln wir technische Innovationen aus einer anderen Perspektive. Wir fragen zuerst: Wo entsteht Verschwendung? Wo wiederholt sich Arbeit? Wo entstehen Wartezeiten? Wo werden hochqualifizierte Mitarbeitende mit Tätigkeiten gebunden, die eine Maschine übernehmen könnte? Wo gehen Informationen zwischen unterschiedlichen Systemen verloren?
Erst danach stellen wir die technologische Frage.
QIRA ist deshalb mehr als ein KI-Lektorat
Natürlich kann QIRA Texte korrigieren. Aber das wäre für uns zu kurz gedacht. Der eigentliche Mehrwert liegt in der Verbindung aus künstlicher Intelligenz, unternehmensspezifischen Qualitätsregeln, Auftragsinformationen, bestehenden Systemen, automatisierten Prüfprozessen und der Entscheidung des Menschen.
Genau daraus entsteht eine technische Innovation, die nicht neben dem Prozess steht, sondern Teil des Prozesses wird.
Unser Grundgedanke bleibt dabei einfach: Wir glauben nicht daran, dass Unternehmen besser werden, indem sie möglichst viele neue Tools kaufen. Wir glauben daran, Prozesse neu zu denken und Technologie genau dort einzusetzen, wo sie Menschen von Tätigkeiten entlastet, die Maschinen schneller, konsequenter und reproduzierbarer erledigen können.
Der Mensch bekommt dadurch nicht weniger Bedeutung. Er bekommt mehr Raum für die Aufgaben, bei denen Erfahrung, Verantwortung, Kreativität und Entscheidung wirklich erforderlich sind.
QIRA verbindet Qualität mit Automatisierung
QIRA ist anschlussfähig an bestehende Systemlandschaften, integrierbar in vorhandene Prozesse, mehrsprachig, nachvollziehbar und skalierbar. Entwickelt mit einem klaren Ziel: weniger manuelle Prüfaufwände, schnellere Prozesse und höhere Qualität.
Keine weitere Insellösung, sondern intelligente Technologie als Bestandteil des bestehenden Workflows.
Anders. Einfacher. Besser.
Alle Informationen zu QIRA, den Einsatzmöglichkeiten, Funktionen und Integrationsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Produktseite unter https://hsh-innovations.de/qira.